<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Herbst-Bundesausschuss 2026: Alles</title>
            <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/feedall</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://antragsgruen.kljb.org/web/HBA2023/page/files/kljb-logo_kleiner.png</url>
                <title>Herbst-Bundesausschuss 2026: Alles</title>
                <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/feedall</link>
            </image><item>
                        <title>A2: 8.3 NEU! GAP nach 2027: Zukunft für Landwirtschaft und Ländliche Räume</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/8-3-NEU-GAP-nach-2027-Zukunft-fur-Landwirtschaft-und-Landliche-Raume-60661</link>
                        <author>HBA (dort beschlossen am: 18.10.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/8-3-NEU-GAP-nach-2027-Zukunft-fur-Landwirtschaft-und-Landliche-Raume-60661</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gesetzgebungsverfahren zur nächsten Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf EU-Ebene wird voraussichtlich bis Mitte 2027 andauern. Unabhängig davon hat in Deutschland bereits die Debatte darüber begonnen, wie die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Ausgestaltung der GAP ab 2028 national umgesetzt werden sollen. Daher ist es uns als KLJB wichtig, unsere Positionen in die aktuelle Diskussion einzubringen und bereits formulierte Forderungen zu bekräftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GAP nach 2027 braucht eine verlässliche und ausreichende finanzielle Grundlage, um die Herausforderungen der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume zu bewältigen. Die geplanten Kürzungen des GAP-Budgets und die Zusammenführung bisher eigenständiger Förderbereiche in einem übergreifenden Finanzierungsrahmen bergen die Gefahr, dass zentrale Ziele der GAP an Priorität verlieren und Förderbereiche um begrenzte Mittel konkurrieren. Die Umsetzung europäischer Ziele darf nicht allein von nationalen Prioritäten und finanziellen Spielräumen abhängen. Daher braucht es ein eigenständiges GAP-Budget sowie verbindliche europäische Mindestbudgets für zentrale Förderbereiche statt einer Politik der Renationalisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir die Verhandler*innen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union sowie die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 sowie die Ausgestaltung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) konsequent an den Zukunftsperspektiven junger Menschen, einer vielfältigen und zukunftsfähigen Landwirtschaft sowie lebendigen Ländlichen Räumen auszurichten. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft kann nur im Zusammenspiel mit der Entwicklung Ländlicher Räume gedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landwirtschaft zukunftsfähig gestalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Herausforderungen für die Landwirtschaft machen deutlich, dass es für eine zukunftsfähige Entwicklung grundlegender Veränderungen bedarf. Als Jugendverband sehen wir darin die Chance, die Rahmenbedingungen der Landwirtschaft von morgen aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verteilung der GAP-Mittel muss sich stärker an den gesellschaftlichen Leistungen und den Zukunftsperspektiven landwirtschaftlicher Betriebe orientieren. Eine überwiegend flächenbezogene Förderung begünstigt aufgrund der ungleichen Flächenverteilung insbesondere große Betriebe und verstärkt bestehende strukturelle Ungleichheiten. Dadurch werden kleinere und mittlere Betriebe sowie ihre Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Blick auf die Ernährungssouveränität Europas müssen landwirtschaftliche Betriebe verlässliche wirtschaftliche Perspektiven erhalten und in ihrer Vielfalt gestärkt werden. Die Förderung muss deshalb so ausgestaltet sein, dass sie weder allein an der bewirtschafteten Fläche noch ausschließlich am Erwerbsstatus ausgerichtet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Generationenwechsel und Geschlechtergerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Generationenwechsel ist angesichts der zunehmenden Überalterung in der<br>
Landwirtschaft und vieler ungeklärter Hofnachfolgen eine zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe in der Europäischen Union und in Deutschland.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftn1">[1]</a> Eine stärkere Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit ist dabei unerlässlich, denn Frauen sowie trans* und genderqueere Menschen sind als Betriebsleiter*innen bislang deutlich unterrepräsentiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mindestens 6% der GAP-Mittel<a href="#_ftn1">[2]</a> für den Generationenwechsel und die gezielte,<br>
langfristige und bürokratiearme Förderung von Junglandwirt*innen und<br>
Existenzgründer*innen.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftn2">[3]</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Insbesondere kleine und mittlere familiengeführte sowie vielfältig strukturierte landwirtschaftliche Betriebe angemessen zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die gezielte und breite Förderung von Chancengleichheit in der Landwirtschaft und den Abbau struktureller Benachteiligungen. Dazu müssen insbesondere ein gleichberechtigter und diskriminierungsfreier Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten, landwirtschaftlichen Flächen, Hofnachfolge und Förderprogrammen sichergestellt und bestehende Zugangshürden abgebaut werden, um insbesondere Frauen, trans* und genderqueeren Menschen gleiche Chancen auf die Gründung, Übernahme und Führung landwirtschaftlicher Betriebe zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die bereits bestehende Berücksichtigung von Betriebsleiterinnen im Vorschlag der Europäischen Kommission.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB stehen wir für den Grundsatz „Öffentliche Gelder für öffentliche<br>
Leistungen“. Landwirtschaftliche Betriebe, die zum Schutz von Klima,<br>
Biodiversität, Boden, Wasser und Tieren beitragen, erbringen Leistungen für die<br>
gesamte Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein verbindliches und eigenständiges Mindestbudget für Agrarumwelt-, Klima-, Biodiversitäts- und Tierschutzmaßnahmen, welches das Mindestbudget der GAP-Förderperiode bis 2027 nicht unterschreiten darf.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>EU-weit einheitliche, ambitionierte und überprüfbare Mindeststandards für die zuvor genannten Agrar- und Umweltmaßnahmen, die faire Wettbewerbsbedingungen gewährleisten und durch transparente, wirksame und möglichst bürokratiearme Kontrollen sichergestellt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Honorierung gesellschaftlicher Leistungen über einen reinen Ausgleich<br>
von Mehraufwand oder Einkommensverlusten hinaus und die Schaffung eines<br>
echten wirtschaftlichen Anreizes für eine nachhaltige Weiterentwicklung<br>
der Landwirtschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir darüber hinaus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine wirksame Reform der agrarpolitischen Rahmenbedingungen über die Förderpolitik hinaus, die die GMO und Verhandlungsposition von Landwirt*innen nachhaltig stärkt, faire Wettbewerbsbedingungen schafft und eine gerechte Entlohnung sichert. Dazu müssen faire, verbindliche Vertragsbedingungen, starke Erzeugerorganisationen und eine transparente Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezielt vorangetrieben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ländliche Räume als Zukunftsorte stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Förderung der Ländlichen Entwicklung muss auch nach 2027 als eigenständiger<br>
und finanziell ausreichend ausgestatteter Bestandteil der GAP erhalten bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit ländliche Regionen auch künftig attraktive Lebens-, Arbeits- und<br>
Wirtschaftsstandorte bleiben, bedarf es einer verlässlichen Unterstützung durch<br>
die Europäische Union und die Mitgliedstaaten. Europäische Fördermittel<br>
ermöglichen Investitionen in Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Bildung, Beratung,<br>
Kooperationen, Innovationen sowie Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes. Sie<br>
stärken regionale Wertschöpfungsketten, schaffen Perspektiven für junge Menschen<br>
und fördern die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Entwicklung ihrer<br>
Regionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den dauerhaften Erhalt und die ausreichende finanzielle Ausstattung der<br>
europäischen Fördermittel für die Ländliche Entwicklung. Die<br>
Förderinstrumente müssen langfristig verlässlich, planungssicher und<br>
praxisnah ausgestaltet werden, damit sie ihre Wirkung nachhaltig entfalten<br>
und den Ländlichen Räumen notwendige Entwicklungsperspektiven bieten<br>
können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ländliche Entwicklung muss in allen EU-Mitgliedstaaten verbindlich<br>
verankert und darf nicht dem freiwilligen Engagement einzelner Staaten<br>
überlassen werden. Die Mittel dazu -insbesondere im Rahmen des Ausgabenziels für ländliche Räume („rural target“) – müssen durch sachgerechte Maßnahmen gezielt und zweckgebunden für die Entwicklung Ländlicher Räume eingesetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass eine verlässliche und langfristige gesicherte nationale Kofinanzierung gewährleistet wird und deren Ausgestaltung nicht dazu führen darf, dass bewährte Förderprogramme, sowie Ansätze und Maßnahmen, wie LEADER finanziell gekürzt, in ihrem Umgang eingeschränkt oder bestehende Förderangebote<br>
eingestellt werden. Ziel muss es sein, die Kontinuität und Planungssicherheit dieser Programme sicherzustellen und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume langfristig zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>von der Bundesregierung, den von der Europäischen Kommission geforderten<br>
partizipativen Ansatz in der Erarbeitung und Umsetzung der Nationalen und<br>
Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) umzusetzen und Partner*innen in der<br>
Ländlichen Entwicklung mit einzubeziehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fehlende Zukunftsperspektiven, insbesondere für junge Menschen, der Abbau von<br>
Infrastruktur und der Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten durch die Kürzung von<br>
Förderinstrumenten verstärken gesellschaftliche Spaltungen und schwächen das<br>
Vertrauen in demokratische Institutionen. Eine starke Förderung der Ländlichen<br>
Entwicklung ist daher nicht nur eine Investition in die wirtschaftliche und<br>
ökologische Zukunft Ländlicher Räume, sondern auch in den gesellschaftlichen<br>
Zusammenhalt und die demokratische Resilienz Europas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine GAP, die Zukunft ermöglicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zukunft der Landwirtschaft und die Zukunft der Ländlichen Räume sind für uns als KLJB untrennbar miteinander verbunden. Die GAP nach 2027 muss deshalb junge Menschen stärker in den Mittelpunkt stellen und ihnen echte, langfristige Perspektiven für ein Leben und Arbeiten im ländlichen Raum eröffnen. Dazu gehören insbesondere bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche und bedarfsgerechte Mobilität, attraktive und zukunftsfähige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten sowie ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot. Gleichzeitig müssen jungen Menschen echte Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Mitentscheidung bei politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen eröffnet werden. Entscheidend sind dabei auch die finanzielle Zugänglichkeit dieser Angebote und der Abbau struktureller Hürden, damit junge Menschen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation ihre Zukunft im ländlichen Raum selbstbestimmt gestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen in der Landwirtschaft brauchen ebenso verlässliche Zukunftsperspektiven. Dazu gehören unter anderem die Förderung des Generationenwechsels, die Unterstützung von Junglandwirt*innen und Existenzgründer*innen sowie die Stärkung insbesondere kleiner und mittlerer familiengeführter und vielfältig strukturierter landwirtschaftlicher Betriebe. Gleichzeitig muss die Landwirtschaft ökonomisch tragfähig sein und Verantwortung für Klima, Umwelt, Tiere und Gesellschaft übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GAP nach 2027 muss eine vielfältige sowie jugend- und geschlechtergerechte Landwirtschaft fördern, die ökonomisch tragfähig ist und gleichzeitig Verantwortung für Klima, Umwelt, Tiere und Gesellschaft übernimmt. Sie muss dazu beitragen, dass Ländliche Räume lebendige Orte bleiben, in denen junge Menschen gerne leben, arbeiten und sich engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.topagrar.com/betriebsleitung/news/jeder-dritte-hofbesitzer-in-der-eu-ist-uber-65-jahre-alt-20010529.html">https://www.topagrar.com/betriebsleitung/news/jeder-dritte-hofbesitzer-in-<br>
der-eu-ist-uber-65-jahre-alt-20010529.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[2]</a> Aktuell sind es 3% (Quelle einfügen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftnref2">[2]</a> Ausführlich dazu unsere gemeinsame Stellungnahme „Junge Landwirtschaft<br>
sichern!“ (2026). Online verfügbar unter: <a href="https://www.kljb.org/deutsche-jugendverbaende-fordern-festes-budget-und-zielgenaue-foerderung-fuer-junglandwirtinnen/">https://www.kljb.org/deutsche-<br>
jugendverbaende-fordern-festes-budget-und-zielgenaue-foerderung-fuer-<br>
junglandwirtinnen/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 10:42:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/8-2-NEU-UN-Jahr-der-Landwirtin-Frauen-starken-auch-uber-2026-hinaus-38980</link>
                        <author>HBA (dort beschlossen am: 18.10.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/8-2-NEU-UN-Jahr-der-Landwirtin-Frauen-starken-auch-uber-2026-hinaus-38980</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688/363#_ftn1">[1]</a> leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das Leben in Ländlichen Räumen. Die KLJB berücksichtigt insbesondere die Perspektiven junger Frauen und Junglandwirtinnen. Sie führen Betriebe, übernehmen Verantwortung in Familienunternehmen, arbeiten als Arbeitnehmerinnen oder Saisonarbeitskräfte, engagieren sich ehrenamtlich und tragen einen erheblichen Anteil der Care-Arbeit<a href="#_ftn1">[2]</a>. Dennoch bleiben ihre Leistungen häufig unsichtbar oder werden rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht ausreichend anerkannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer werden fast 90% der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland von Männern geführt. Frauen sind deutlich seltener Eigentümerinnen oder Betriebsleiterinnen und verfügen häufig nicht über eine eigenständige, soziale und rechtliche Absicherung. Gleichzeitig übernehmen sie einen überproportional großen Anteil an unbezahlter Care-Arbeit.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftn2"><em>[3]</em></a> Daher braucht es den Abbau geschlechtsspezifischer Rollenbilder und gesellschaftlicher Zuschreibungen in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lebens- und Arbeitsrealitäten von trans* und genderqueeren Menschen in der Landwirtschaft sind dabei bislang kaum sichtbar und müssen deshalb ebenfalls berücksichtigt werden. Die KLJB setzt sich deswegen für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen ein. Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Selbstbestimmung sind unverzichtbare Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und lebendige, ländliche Räume.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB fordert über das aktuell laufende Internationale Jahr der Landwirtin der Vereinten Nationen hinaus, die Politik, landwirtschaftliche Verbände und gesellschaftliche Akteur*innen auf, geschlechtsbezogene strukturelle Benachteiligungen konsequent abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere fordert die KLJB:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Frauen als Eigentümerinnen und Betriebsleiterinnen fördern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigter Zugang zu Eigentum, Finanzierung und Leitungspositionen ist eine zentrale Gleichstellungsfrage. Zugangsbarrieren müssen beseitigt und Frauen unterstützt werden, Betriebe zu übernehmen, Finanzierungshilfen zu erhalten und Führungsverantwortung zu tragen – ohne, dass dies in Konkurrenz zu persönlichen Lebensentscheidungen steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Soziale Absicherung garantieren</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die soziale und rechtliche Absicherung von Frauen in der Landwirtschaft ist häufig unzureichend. Um die Leistungen von Frauen anzuerkennen, müssen die Sozial- und Rentensysteme geschlechtergerecht umgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Care-Arbeit anerkennen und gerecht umverteilen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen tragen einen weitaus größeren Anteil der unbezahlten Care-Arbeit auf dem Hof und für die Familie. Tradierte Rollenbilder sowie rechtliche und wirtschaftliche Benachteiligungen verstärken die damit verbundenen Belastungen.<br>
Gerade in der Landwirtschaft ist diese Arbeit für den Betrieb essenziell und muss monetär sowie ideell anerkannt und gerechter verteilt werden. Dazu zählt auch deren angemessene Berücksichtigung in der sozialen Absicherung und Altersvorsorge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Gleichberechtigtes Ehrenamt ermöglichen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat der Gesellschaft, insbesondere auch in ländlichen Räumen. Frauen engagieren sich ebenso häufig freiwillig, wie Männer, übernehmen jedoch seltener Leitungs- und Vorstandsaufgaben<a href="#_ftn2">[4]</a>. Die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und gesellschaftliche Rollenerwartungen schränken ihre Möglichkeiten ein, sich ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb müssen Hürden für die Übernahme von ehrenamtlichen Leitungspositionen für Frauen beseitigt werden. Außerdem muss ehrenamtliches Engagement grundsätzlich stärker anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Lohngerechtigkeit verankern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lohngerechtigkeit bedeutet: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Damit landwirtschaftliche Betriebe nachhaltig wirtschaften können, sind auskömmliche Preise für Erzeuger*innen zwingend notwendig. Tarifverträge helfen, transparente und faire Lohnstrukturen sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong>Sichere &amp; gesunde Arbeitsbedingungen gewährleisten</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Frauen in der Landwirtschaft bestehen besondere Gesundheitsrisiken, insbesondere während der Schwangerschaft oder der Stillzeit. Es braucht mehr Maßnahmen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Schutz vor (sexualisierter) Gewalt und (geschlechterbezogener) Diskriminierung – mit Fokus auf gefährdete Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong>Politische Teilhabe &amp; Repräsentation stärken</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz ihres zentralen Beitrags zur Landwirtschaft sind junge Frauen in politischen Entscheidungsprozessen, Gremien und der öffentlichen Wahrnehmung oft unterrepräsentiert. Es müssen strukturelle Mechanismen verankert werden, welche die Mitgestaltungsmöglichkeiten von jungen Frauen sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><strong>Geschlechtergerechte Gestaltung</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergerechtigkeit und geschlechtssensible Inhalte müssen in Aus- und Weiterbildung sowie Agrarforschung verankert und umgesetzt werden. Der Ausbau und die Verstetigung von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die speziell Frauen unterstützen, sind unabdingbar. Ebenso die Etablierung einer geschlechterinklusiven Agrarstatistik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><strong>Daseinsfürsorge in ländlichen Räumen sichern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen leisten einen essenziellen Beitrag für offene, vielfältige und attraktive ländliche Räume sowie die regionalen Wertschöpfungsketten und sind auf ausreichende ländliche Infrastruktur angewiesen. Finanzielle Mittel zur Entwicklung ländlicher Räume, z. B. in der GAP, und zur Stärkung der Demokratie müssen gesichert und ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB verpflichtet sich die Perspektiven von Frauen in der Landwirtschaft künftig verstärkt in ihrer agrarpolitischen Interessenvertretung und setzt sich insbesondere bei Gesprächen mit Politik, Bündnispartner*innen und landwirtschaftlichen Verbänden für ihre gleichberechtigte Beteiligung an Entscheidungsprozessen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftnref1">[1]</a> Der Antrag stellt anlässlich des Internationalen Jahres der Landwirtin Frauen in den Mittelpunkt. Geschlechtergerechtigkeit umfasst darüber hinaus auch die Anliegen von trans* und genderqueeren Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[2]</a> Care-Arbeit beschreibt die Tätigkeiten des Sorgens und Sichkümmerns. Darunter fällt Kinderbetreuung oder Altenpflege, aber auch familiäre Unterstützung, häusliche Pflege oder Hilfe unter Freunden. Bislang wurden diese Arbeiten überwiegend von Frauen geleistet, oft als unbezahlte Hausarbeit gesellschaftlich als notwendig und selbstverständlich angesehen. (Bundeszentrale für politische Bildung)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftnref2">[3]</a> Pieper, J.L. et al. (2023). Die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland – soziologische Befunde. Georg-August-Universität Göttingen, 2023. Forschungsbericht. doi: 10.47952/gro-publ-125;Davier, Z. et al. (2023): Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland – Leben und Arbeit, Herausforderungen und Wünsche Befragungsergebnisse von über 7.000 Frauen. Thünen Working Paper 207. März 2023, thuenen.de.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn065997.pdf">https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn065997.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2">[4]</a><a href="https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e56a1923af79abac55/kurzbericht-freiwilliges-engagement-in-deutschland-zentrale-ergebnisse-data.pdf?download=1">https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e5de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e5de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e5de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e56a1923af79abac55/kurzbericht-freiwilliges-engagement-in-deutschland-zentrale-ergebnisse-data.pdf?download=1</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 10:12:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: 8.3 NEU! GAP nach 2027: Zukunft für Landwirtschaft und Ländliche Räume</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/305</link>
                        <author>Bundesvorstand (Antragsberatung)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/305</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gesetzgebungsverfahren zur nächsten Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf EU-Ebene wird voraussichtlich bis Mitte 2027 andauern. Unabhängig davon hat in Deutschland bereits die Debatte darüber begonnen, wie die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Ausgestaltung der GAP ab 2028 national umgesetzt werden sollen. Daher ist es uns als KLJB wichtig, unsere Positionen in die aktuelle Diskussion einzubringen und bereits formulierte Forderungen zu bekräftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GAP nach 2027 braucht eine verlässliche und ausreichende finanzielle Grundlage, um die Herausforderungen der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume zu bewältigen. Die geplanten Kürzungen des GAP-Budgets und die Zusammenführung bisher eigenständiger Förderbereiche in einem übergreifenden Finanzierungsrahmen bergen die Gefahr, dass zentrale Ziele der GAP an Priorität verlieren und Förderbereiche um begrenzte Mittel konkurrieren. Die Umsetzung europäischer Ziele darf nicht allein von nationalen Prioritäten und finanziellen Spielräumen abhängen. Daher braucht es ein eigenständiges GAP-Budget sowie verbindliche europäische Mindestbudgets für zentrale Förderbereiche statt einer Politik der Renationalisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir die Verhandler*innen der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union sowie die Bundesregierung und die Landesregierungen auf, die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 sowie die Ausgestaltung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) konsequent an den Zukunftsperspektiven junger Menschen, einer vielfältigen und zukunftsfähigen Landwirtschaft sowie lebendigen Ländlichen Räumen auszurichten. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft kann nur im Zusammenspiel mit der Entwicklung Ländlicher Räume gedacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landwirtschaft zukunftsfähig gestalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die aktuellen Herausforderungen für die Landwirtschaft machen deutlich, dass es für eine zukunftsfähige Entwicklung grundlegender Veränderungen bedarf. Als Jugendverband sehen wir darin die Chance, die Rahmenbedingungen der Landwirtschaft von morgen aktiv mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verteilung der GAP-Mittel muss sich stärker an den gesellschaftlichen Leistungen und den Zukunftsperspektiven landwirtschaftlicher Betriebe orientieren. Eine überwiegend flächenbezogene Förderung begünstigt aufgrund der ungleichen Flächenverteilung insbesondere große Betriebe und verstärkt bestehende strukturelle Ungleichheiten. Dadurch werden kleinere und mittlere Betriebe sowie ihre Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Blick auf die Ernährungssouveränität Europas müssen landwirtschaftliche Betriebe verlässliche wirtschaftliche Perspektiven erhalten und in ihrer Vielfalt gestärkt werden. Die Förderung muss deshalb so ausgestaltet sein, dass sie weder allein an der bewirtschafteten Fläche noch ausschließlich am Erwerbsstatus ausgerichtet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Generationenwechsel und Geschlechtergerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Generationenwechsel ist angesichts der zunehmenden Überalterung in der<br>
Landwirtschaft und vieler ungeklärter Hofnachfolgen eine zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe in der Europäischen Union und in Deutschland.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftn1">[1]</a> Eine stärkere Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit ist dabei unerlässlich, denn Frauen sowie trans* und genderqueere Menschen sind als Betriebsleiter*innen bislang deutlich unterrepräsentiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mindestens 6% der GAP-Mittel<a href="#_ftn1">[2]</a> für den Generationenwechsel und die gezielte,<br>
langfristige und bürokratiearme Förderung von Junglandwirt*innen und<br>
Existenzgründer*innen.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftn2">[3]</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Insbesondere kleine und mittlere familiengeführte sowie vielfältig strukturierte landwirtschaftliche Betriebe angemessen zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die gezielte und breite Förderung von Chancengleichheit in der Landwirtschaft und den Abbau struktureller Benachteiligungen. Dazu müssen insbesondere ein gleichberechtigter und diskriminierungsfreier Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten, landwirtschaftlichen Flächen, Hofnachfolge und Förderprogrammen sichergestellt und bestehende Zugangshürden abgebaut werden, um insbesondere Frauen, trans* und genderqueeren Menschen gleiche Chancen auf die Gründung, Übernahme und Führung landwirtschaftlicher Betriebe zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die bereits bestehende Berücksichtigung von Betriebsleiterinnen im Vorschlag der Europäischen Kommission.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB stehen wir für den Grundsatz „Öffentliche Gelder für öffentliche<br>
Leistungen“. Landwirtschaftliche Betriebe, die zum Schutz von Klima,<br>
Biodiversität, Boden, Wasser und Tieren beitragen, erbringen Leistungen für die<br>
gesamte Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein verbindliches und eigenständiges Mindestbudget für Agrarumwelt-, Klima-, Biodiversitäts- und Tierschutzmaßnahmen, welches das Mindestbudget der GAP-Förderperiode bis 2027 nicht unterschreiten darf.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>EU-weit einheitliche, ambitionierte und überprüfbare Mindeststandards für die zuvor genannten Agrar- und Umweltmaßnahmen, die faire Wettbewerbsbedingungen gewährleisten und durch transparente, wirksame und möglichst bürokratiearme Kontrollen sichergestellt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Honorierung gesellschaftlicher Leistungen über einen reinen Ausgleich<br>
von Mehraufwand oder Einkommensverlusten hinaus und die Schaffung eines<br>
echten wirtschaftlichen Anreizes für eine nachhaltige Weiterentwicklung<br>
der Landwirtschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir darüber hinaus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine wirksame Reform der agrarpolitischen Rahmenbedingungen über die Förderpolitik hinaus, die die GMO und Verhandlungsposition von Landwirt*innen nachhaltig stärkt, faire Wettbewerbsbedingungen schafft und eine gerechte Entlohnung sichert. Dazu müssen faire, verbindliche Vertragsbedingungen, starke Erzeugerorganisationen und eine transparente Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette gezielt vorangetrieben werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ländliche Räume als Zukunftsorte stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Förderung der Ländlichen Entwicklung muss auch nach 2027 als eigenständiger<br>
und finanziell ausreichend ausgestatteter Bestandteil der GAP erhalten bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit ländliche Regionen auch künftig attraktive Lebens-, Arbeits- und<br>
Wirtschaftsstandorte bleiben, bedarf es einer verlässlichen Unterstützung durch<br>
die Europäische Union und die Mitgliedstaaten. Europäische Fördermittel<br>
ermöglichen Investitionen in Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Bildung, Beratung,<br>
Kooperationen, Innovationen sowie Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes. Sie<br>
stärken regionale Wertschöpfungsketten, schaffen Perspektiven für junge Menschen<br>
und fördern die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Entwicklung ihrer<br>
Regionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den dauerhaften Erhalt und die ausreichende finanzielle Ausstattung der<br>
europäischen Fördermittel für die Ländliche Entwicklung. Die<br>
Förderinstrumente müssen langfristig verlässlich, planungssicher und<br>
praxisnah ausgestaltet werden, damit sie ihre Wirkung nachhaltig entfalten<br>
und den Ländlichen Räumen notwendige Entwicklungsperspektiven bieten<br>
können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ländliche Entwicklung muss in allen EU-Mitgliedstaaten verbindlich<br>
verankert und darf nicht dem freiwilligen Engagement einzelner Staaten<br>
überlassen werden. Die Mittel dazu -insbesondere im Rahmen des Ausgabenziels für ländliche Räume („rural target“) – müssen durch sachgerechte Maßnahmen gezielt und zweckgebunden für die Entwicklung Ländlicher Räume eingesetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass eine verlässliche und langfristige gesicherte nationale Kofinanzierung gewährleistet wird und deren Ausgestaltung nicht dazu führen darf, dass bewährte Förderprogramme, sowie Ansätze und Maßnahmen, wie LEADER finanziell gekürzt, in ihrem Umgang eingeschränkt oder bestehende Förderangebote<br>
eingestellt werden. Ziel muss es sein, die Kontinuität und Planungssicherheit dieser Programme sicherzustellen und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume langfristig zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>von der Bundesregierung, den von der Europäischen Kommission geforderten<br>
partizipativen Ansatz in der Erarbeitung und Umsetzung der Nationalen und<br>
Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) umzusetzen und Partner*innen in der<br>
Ländlichen Entwicklung mit einzubeziehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fehlende Zukunftsperspektiven, insbesondere für junge Menschen, der Abbau von<br>
Infrastruktur und der Verlust von Gestaltungsmöglichkeiten durch die Kürzung von<br>
Förderinstrumenten verstärken gesellschaftliche Spaltungen und schwächen das<br>
Vertrauen in demokratische Institutionen. Eine starke Förderung der Ländlichen<br>
Entwicklung ist daher nicht nur eine Investition in die wirtschaftliche und<br>
ökologische Zukunft Ländlicher Räume, sondern auch in den gesellschaftlichen<br>
Zusammenhalt und die demokratische Resilienz Europas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine GAP, die Zukunft ermöglicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zukunft der Landwirtschaft und die Zukunft der Ländlichen Räume sind für uns als KLJB untrennbar miteinander verbunden. Die GAP nach 2027 muss deshalb junge Menschen stärker in den Mittelpunkt stellen und ihnen echte, langfristige Perspektiven für ein Leben und Arbeiten im ländlichen Raum eröffnen. Dazu gehören insbesondere bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche und bedarfsgerechte Mobilität, attraktive und zukunftsfähige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten sowie ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot. Gleichzeitig müssen jungen Menschen echte Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Mitentscheidung bei politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen eröffnet werden. Entscheidend sind dabei auch die finanzielle Zugänglichkeit dieser Angebote und der Abbau struktureller Hürden, damit junge Menschen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation ihre Zukunft im ländlichen Raum selbstbestimmt gestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen in der Landwirtschaft brauchen ebenso verlässliche Zukunftsperspektiven. Dazu gehören unter anderem die Förderung des Generationenwechsels, die Unterstützung von Junglandwirt*innen und Existenzgründer*innen sowie die Stärkung insbesondere kleiner und mittlerer familiengeführter und vielfältig strukturierter landwirtschaftlicher Betriebe. Gleichzeitig muss die Landwirtschaft ökonomisch tragfähig sein und Verantwortung für Klima, Umwelt, Tiere und Gesellschaft übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GAP nach 2027 muss eine vielfältige sowie jugend- und geschlechtergerechte Landwirtschaft fördern, die ökonomisch tragfähig ist und gleichzeitig Verantwortung für Klima, Umwelt, Tiere und Gesellschaft übernimmt. Sie muss dazu beitragen, dass Ländliche Räume lebendige Orte bleiben, in denen junge Menschen gerne leben, arbeiten und sich engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftnref1">[1]</a><a href="https://www.topagrar.com/betriebsleitung/news/jeder-dritte-hofbesitzer-in-der-eu-ist-uber-65-jahre-alt-20010529.html">https://www.topagrar.com/betriebsleitung/news/jeder-dritte-hofbesitzer-in-<br>
der-eu-ist-uber-65-jahre-alt-20010529.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[2]</a> Aktuell sind es 3% (Quelle einfügen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275#_ftnref2">[2]</a> Ausführlich dazu unsere gemeinsame Stellungnahme „Junge Landwirtschaft<br>
sichern!“ (2026). Online verfügbar unter: <a href="https://www.kljb.org/deutsche-jugendverbaende-fordern-festes-budget-und-zielgenaue-foerderung-fuer-junglandwirtinnen/">https://www.kljb.org/deutsche-<br>
jugendverbaende-fordern-festes-budget-und-zielgenaue-foerderung-fuer-<br>
junglandwirtinnen/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>-</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 23:05:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/403</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/403</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 39 bis 41:</h4><div><p>Frauen tragen einen weitaus größeren Anteil der unbezahlten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">und oft belastenden </del>Care-Arbeit auf dem Hof und für die Familie. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Tradierte Rollenbilder sowie rechtliche und wirtschaftliche Benachteiligungen verstärken die damit verbundenen Belastungen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Care-Arbeit ist nicht immer nur belastend, bringt aber zusätzliche Belastungen mit sich. Daher haben wir diesen Punkt umformuliert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 15:16:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/402</link>
                        <author>Bundesvorstand</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/402</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 88 bis 89 einfügen:</h4><div><p>Frauen in den Mittelpunkt. Geschlechtergerechtigkeit umfasst darüber hinaus auch die Anliegen von trans<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">*</ins> und genderqueeren Menschen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:47:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/401</link>
                        <author>Jannis Fughe (Bundesvorstand)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/401</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 79 bis 81:</h4><div><p>ausreichende ländliche Infrastruktur angewiesen. Finanzielle Mittel zur Entwicklung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">des ländlichen Raums</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ländlicher Räume</ins>, z. B. in der GAP, und zur Stärkung der Demokratie müssen gesichert und ausgebaut werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Anpassung eines Übertragungsfehlers. In der KLJB sprechen wir bewusst von ländlichen Räumen im Plurel, um deren Heterogenität und Vielfalt gerecht zu werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:47:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>InitiativA1: Transparenz über die Beteiligung der KLJB an den Weltklimakonferenzen COP</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/transparenz-uber-die-beteiligung-der-kljb-an-den-weltklimakonferenzen-18644</link>
                        <author>HBA (dort beschlossen am: 17.10.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/transparenz-uber-die-beteiligung-der-kljb-an-den-weltklimakonferenzen-18644</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Der Herbstbundesausschuss möge beschließen:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der KLJB-Bundesvorstand wird beauftragt, spätestens dem Herbst-Bundesausschuss 2027 eine schriftliche Darstellung über die Beteiligung der KLJB Deutschlands an den Weltklimakonferenzen (COPs) vorzulegen. Die Darstellung soll den Mitgliedsverbänden rechtzeitig vor dem entsprechenden Bundesausschuss zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Darstellung soll insbesondere folgende Fragen beantworten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Seit wann nimmt die KLJB an den Weltklimakonferenzen teil und wie ist es zu dieser Beteiligung gekommen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welchen offiziellen Status hat die KLJB bei den Weltklimakonferenzen und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für den Verband?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welche Ziele verfolgt die KLJB mit ihrer Teilnahme?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie bringt sich die KLJB vor Ort konkret ein? Welche Veranstaltungen, Gespräche, Aktionen oder sonstigen Aktivitäten werden durchgeführt oder begleitet?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welche politischen Positionen und Forderungen bringt die KLJB bei den Weltklimakonferenzen ein?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit welchen anderen Verbänden, Organisationen und Netzwerken arbeitet die KLJB dort zusammen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welche konkreten Ergebnisse konnten durch die bisherige Teilnahme erreicht werden und wie fließen diese anschließend in die Arbeit der KLJB ein?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welchen Nutzen hat die Teilnahme für die KLJB als Gesamtverband und insbesondere für die Diözesan- und Landesverbände sowie die Mitglieder vor Ort?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie werden die Erfahrungen und Ergebnisse der Weltklimakonferenzen bisher in den Verband und dessen Strukturen zurückgetragen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Welche Kosten entstehen der KLJB durch die Teilnahme? Wie setzen sich diese Kosten zusammen und aus welchen Mitteln werden sie finanziert?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie viele haupt- und ehrenamtliche Vertreterinnen der KLJB nehmen in der Regel teil und nach welchen Kriterien werden die Teilnehmerinnen ausgewählt?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wie bewertet der Bundesvorstand die bisherige Beteiligung und welche Ziele verfolgt er mit der zukünftigen Teilnahme der KLJB an den Weltklimakonferenzen?</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:30:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>8.4. Parteiverbotsverfahren gegen die AfD - jetzt!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/parteiverbotsverfahren-gegen-die-afd-49341</link>
                        <author>HBA (dort beschlossen am: 17.10.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/parteiverbotsverfahren-gegen-die-afd-49341</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als KLJB fordern wir Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat dazu auf, <strong>einen Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der rechtsextremistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) nach Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz und §§ 43 ff. Bundesverfassungsgerichtsgesetz beim Bundesverfassungsgericht zu stellen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AfD betreibt eine menschen- und demokratiefeindliche Politik, deren Ziele die freiheitliche demokratische Grundordnung beeinträchtigen und die mit dem christlichen Menschenbild und dem Glauben an die unantastbare Würde eines jedes Menschen unvereinbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der KLJB-Bundesvorstand wird beauftragt, sich in der politischen Interessensvertretung zu Bundes- und Landesregierungen, demokratischen Parteien und Politiker*innen sowie innerhalb des BDKJs und anderer Netzwerk- und Bündnispartner*innen für die Einleitung der Prüfung eines AfD-Parteiverbotsverfahrens einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dieser Forderung erweitern wir unseren Beschluss der KLJB-Bundesversammlung 2024 <em>„Klare Kante gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus! Wir stehen für eine offene und pluralistische Gesellschaft ein.</em>“<a href="#_ftn1">[1]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl.: Beschluss der KLJB-Bundesversammlung 2024: „Klare Kante gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus! Wir stehen für eine offene und pluralistische Gesellschaft ein.“ Auf: <a href="https://www.kljb.org/wp-content/uploads/2025/08/BV-2024-Beschluss-Nr.-4-Klare-Kante-neu.pdf">https://www.kljb.org/wp-content/uploads/2025/08/BV-2024-Beschluss-Nr.-4-Klare-Kante-neu.pdf</a> (Stand: 25.09.2026)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:28:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/tagesordnung-der-bundesversammlung-2027-26242</link>
                        <author>HBA (dort beschlossen am: 17.10.2026)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/tagesordnung-der-bundesversammlung-2027-26242</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Regularien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Bericht des Bundesvorstands</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 Berichte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.1 Bundesarbeitskreise</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.2 Akademie Junges Land e.V.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.3 Landjugendverlag GmbH</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.4 Stiftung Junges Land</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.5 MIJARC Welt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.6 MIJARC Europa</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.7 BDKJ</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.8.KLJB Queer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.1 Wahl zum Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.2. Nachwahl BAK Internationale Entwicklung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.3. Wahl BAK Umwelt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.4 Wahl BAK Pastoral auf dem Land</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.5 Wahl zum Wahlausschuss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.6 Wahl zur Mitgliederversammlung der Akademie Junges Land</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.7 Wahl zum Kuratorium der Stiftung Junges Land</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.8 <strong>Wahl der Mitglieder der Satzungskommission</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.9 Wahl zum Vorsitz der Bundesschiedsstelle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.10 Wahl einer Delegation zur BDKJ-Hauptversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.11 Wahl einer Delegation zur MIJARC-Europaversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Studienteil</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 BDKJ Aufarbeitungsstudie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 Verschiedenes</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:21:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/400</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298/amendment/400</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 7:</h4><div><p>oder Saisonarbeitskräfte, engagieren sich ehrenamtlich und tragen einen erheblichen Anteil der Care<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">a</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-A</ins>rbeit<a href="#_ftn1">[2]</a>. Dennoch bleiben ihre Leistungen häufig unsichtbar oder werden rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 10:45:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: 8.2 NEU: UN-Jahr der Landwirtin: Frauen stärken auch über 2026 hinaus!</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298</link>
                        <author>Bundesvorstand (Antragscafe)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/298</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688/363#_ftn1">[1]</a> leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das Leben in Ländlichen Räumen. Die KLJB berücksichtigt insbesondere die Perspektiven junger Frauen und Junglandwirtinnen. Sie führen Betriebe, übernehmen Verantwortung in Familienunternehmen, arbeiten als Arbeitnehmerinnen oder Saisonarbeitskräfte, engagieren sich ehrenamtlich und tragen einen erheblichen Anteil der Carearbeit<a href="#_ftn1">[2]</a>. Dennoch bleiben ihre Leistungen häufig unsichtbar oder werden rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht ausreichend anerkannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer werden fast 90% der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland von Männern geführt. Frauen sind deutlich seltener Eigentümerinnen oder Betriebsleiterinnen und verfügen häufig nicht über eine eigenständige, soziale und rechtliche Absicherung. Gleichzeitig übernehmen sie einen überproportional großen Anteil an unbezahlter Care-Arbeit.<a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftn2"><em>[3]</em></a> Daher braucht es den Abbau geschlechtsspezifischer Rollenbilder und gesellschaftlicher Zuschreibungen in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lebens- und Arbeitsrealitäten von trans* und genderqueeren Menschen in der Landwirtschaft sind dabei bislang kaum sichtbar und müssen deshalb ebenfalls berücksichtigt werden. Die KLJB setzt sich deswegen für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen ein. Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Selbstbestimmung sind unverzichtbare Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und lebendige, ländliche Räume.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB fordert über das aktuell laufende Internationale Jahr der Landwirtin der Vereinten Nationen hinaus, die Politik, landwirtschaftliche Verbände und gesellschaftliche Akteur*innen auf, geschlechtsbezogene strukturelle Benachteiligungen konsequent abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere fordert die KLJB:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Frauen als Eigentümerinnen und Betriebsleiterinnen fördern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigter Zugang zu Eigentum, Finanzierung und Leitungspositionen ist eine zentrale Gleichstellungsfrage. Zugangsbarrieren müssen beseitigt und Frauen unterstützt werden, Betriebe zu übernehmen, Finanzierungshilfen zu erhalten und Führungsverantwortung zu tragen – ohne, dass dies in Konkurrenz zu persönlichen Lebensentscheidungen steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Soziale Absicherung garantieren</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die soziale und rechtliche Absicherung von Frauen in der Landwirtschaft ist häufig unzureichend. Um die Leistungen von Frauen anzuerkennen, müssen die Sozial- und Rentensysteme geschlechtergerecht umgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Care-Arbeit anerkennen und gerecht umverteilen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen tragen einen weitaus größeren Anteil der unbezahlten und oft belastenden Care-Arbeit auf dem Hof und für die Familie. Gerade in der Landwirtschaft ist diese Arbeit für den Betrieb essenziell und muss monetär sowie ideell anerkannt und gerechter verteilt werden. Dazu zählt auch deren angemessene Berücksichtigung in der sozialen Absicherung und Altersvorsorge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Gleichberechtigtes Ehrenamt ermöglichen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat der Gesellschaft, insbesondere auch in ländlichen Räumen. Frauen engagieren sich ebenso häufig freiwillig, wie Männer, übernehmen jedoch seltener Leitungs- und Vorstandsaufgaben<a href="#_ftn2">[4]</a>. Die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit und gesellschaftliche Rollenerwartungen schränken ihre Möglichkeiten ein, sich ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb müssen Hürden für die Übernahme von ehrenamtlichen Leitungspositionen für Frauen beseitigt werden. Außerdem muss ehrenamtliches Engagement grundsätzlich stärker anerkannt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Lohngerechtigkeit verankern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lohngerechtigkeit bedeutet: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Damit landwirtschaftliche Betriebe nachhaltig wirtschaften können, sind auskömmliche Preise für Erzeuger*innen zwingend notwendig. Tarifverträge helfen, transparente und faire Lohnstrukturen sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong>Sichere &amp; gesunde Arbeitsbedingungen gewährleisten</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Frauen in der Landwirtschaft bestehen besondere Gesundheitsrisiken, insbesondere während der Schwangerschaft oder der Stillzeit. Es braucht mehr Maßnahmen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Schutz vor (sexualisierter) Gewalt und (geschlechterbezogener) Diskriminierung – mit Fokus auf gefährdete Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong>Politische Teilhabe &amp; Repräsentation stärken</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz ihres zentralen Beitrags zur Landwirtschaft sind junge Frauen in politischen Entscheidungsprozessen, Gremien und der öffentlichen Wahrnehmung oft unterrepräsentiert. Es müssen strukturelle Mechanismen verankert werden, welche die Mitgestaltungsmöglichkeiten von jungen Frauen sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><strong>Geschlechtergerechte Gestaltung</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtergerechtigkeit und geschlechtssensible Inhalte müssen in Aus- und Weiterbildung sowie Agrarforschung verankert und umgesetzt werden. Der Ausbau und die Verstetigung von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die speziell Frauen unterstützen, sind unabdingbar. Ebenso die Etablierung einer geschlechterinklusiven Agrarstatistik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><strong>Daseinsfürsorge in ländlichen Räumen sichern</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen leisten einen essenziellen Beitrag für offene, vielfältige und attraktive ländliche Räume sowie die regionalen Wertschöpfungsketten und sind auf ausreichende ländliche Infrastruktur angewiesen. Finanzielle Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raums, z. B. in der GAP, und zur Stärkung der Demokratie müssen gesichert und ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die KLJB verpflichtet sich die Perspektiven von Frauen in der Landwirtschaft künftig verstärkt in ihrer agrarpolitischen Interessenvertretung und setzt sich insbesondere bei Gesprächen mit Politik, Bündnispartner*innen und landwirtschaftlichen Verbänden für ihre gleichberechtigte Beteiligung an Entscheidungsprozessen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftnref1">[1]</a> Der Antrag stellt anlässlich des Internationalen Jahres der Landwirtin Frauen in den Mittelpunkt. Geschlechtergerechtigkeit umfasst darüber hinaus auch die Anliegen von trans und genderqueeren Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[2]</a> Care-Arbeit beschreibt die Tätigkeiten des Sorgens und Sichkümmerns. Darunter fällt Kinderbetreuung oder Altenpflege, aber auch familiäre Unterstützung, häusliche Pflege oder Hilfe unter Freunden. Bislang wurden diese Arbeiten überwiegend von Frauen geleistet, oft als unbezahlte Hausarbeit gesellschaftlich als notwendig und selbstverständlich angesehen. (Bundeszentrale für politische Bildung)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/nicht-nur-ackern-auch-entscheiden-geschlechtergerechtigkeit-in-der-45688#_ftnref2">[3]</a> Pieper, J.L. et al. (2023). Die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland – soziologische Befunde. Georg-August-Universität Göttingen, 2023. Forschungsbericht. doi: 10.47952/gro-publ-125;Davier, Z. et al. (2023): Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland – Leben und Arbeit, Herausforderungen und Wünsche Befragungsergebnisse von über 7.000 Frauen. Thünen Working Paper 207. März 2023, thuenen.de.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn065997.pdf">https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn065997.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref2">[4]</a><a href="https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e56a1923af79abac55/kurzbericht-freiwilliges-engagement-in-deutschland-zentrale-ergebnisse-data.pdf?download=1">https://www.bundesregierung.de/resource/blob/2348674/2451628/bd584f7043a033e56a1923af79abac55/kurzbericht-freiwilliges-engagement-in-deutschland-zentrale-ergebnisse-data.pdf?download=1</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geschlechtergerechtigkeit ist keine individuelle Frage einzelner Lebensentscheidungen, sondern hängt wesentlich von politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Strukturelle Benachteiligungen müssen deshalb aktiv abgebaut werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass weltweit Fortschritte bei Gleichstellung und Selbstbestimmung zunehmend unter Druck geraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als katholischer Jugendverband setzt sich die KLJB für die Würde aller Menschen und für gleichberechtigte Teilhabe ein. Dazu gehören ausdrücklich Frauen in ihrer Vielfalt sowie trans und genderqueere Menschen, die vielfach vergleichbare Diskriminierungserfahrungen machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine nachhaltige Landwirtschaft braucht vielfältige Perspektiven und gerechte Beteiligung. Geschlechtergerechtigkeit stärkt nicht nur die Situation einzelner Menschen, sondern trägt zur Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe, zur Resilienz Ländlicher Räume und zu einer demokratischen Gesellschaft bei. Mit diesem Antrag bekräftigt die KLJB ihren Einsatz für eine Landwirtschaft, in der alle Menschen nicht nur mitarbeiten, sondern gleichermaßen mitentscheiden können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 10:19:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä18 zu 8.3: GAP nach 2027: Zukunft für Landwirtschaft und ländliche Räume </title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275/399</link>
                        <author>Jannis Fughe (Bundesvorstand)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275/399</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 76 bis 78 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">verankert und darf nicht dem freiwilligen Engagement einzelner Staaten überlassen werden. Die Mittel dazu <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">- <em><strong>insbesondere im Rahmen des Ausgabenziels für ländliche Räume („rural target“) –</strong></em> </ins>müssen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><em><strong>durch sachgerechte Maßnahmen </strong></em></ins>gezielt und zweckgebunden für die Entwicklung Ländlicher Räume eingesetzt werden.</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 02:19:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä17 zu 8.3: GAP nach 2027: Zukunft für Landwirtschaft und ländliche Räume </title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275/398</link>
                        <author>DV Köln</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/gap-nach-2027-zukunft-fur-landwirtschaft-und-landliche-raume-36275/398</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 52:</h4><div><ul><li><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Honorierung gesellschaftlicher Leistungen über einen reinen Ausgleich von Mehraufwand oder Einkommensverlusten hinaus und die Schaffung eines echten wirtschaftlichen Anreizes für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Landwirtschaft.</del></li></ul><ul><li><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die vielfältigen Gemeinwohlleistungen der Landwirtschaft müssen gesellschaftlich anerkannt und angemessen honoriert werden. Dazu zählen neben den Leistungen in den Bereichen Umwelt-, Klima-, Biodiversitäts-, Tier- und Ressourcenschutz auch der grundlegende Beitrag zur Ernährungssicherung, zur regionalen Versorgung sowie zum Erhalt lebendiger und widerstandsfähiger ländlicher Räume. Dabei muss auch die besondere gesellschaftliche Verantwortung landwirtschaftlicher Betriebe berücksichtigt werden, die durch ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe und Unterstützung in Krisen- und Notsituationen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.<br><br>Die Honorierung konkret erbrachter Gemeinwohlleistungen muss über einen reinen Ausgleich zusätzlicher Kosten oder Einkommensverluste hinausgehen und echte wirtschaftliche Anreize für die nachhaltige Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Betriebe schaffen. Hierfür bedarf es nachvollziehbarer, praxistauglicher und möglichst unbürokratischer Bewertungs- und Fördermodelle, die unterschiedliche Formen landwirtschaftlicher Gemeinwohlleistungen berücksichtigen. Dabei darf die gesellschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft nicht allein auf unmittelbar messbare oder wirtschaftlich bezifferbare Leistungen reduziert werden.</ins></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 15:44:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/397</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/397</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 2:</h4><div><p>TOP 2 <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bericht </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Jahres- und Finanzbericht des Bundesvorstands</strong><br>2.1 Jahresbericht und Genehmigung<br>2.2 Finanzbericht und Annahme<br>2.3 Entlastung </ins>des Bundesvorstands</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nach Artikel 52 der Bundessatzung sind der Bundesversammlung ausdrücklich die <strong>Genehmigung des Jahresberichtes des Bundesvorstandes</strong>, die <strong>Annahme des Finanzberichtes des Bundesvorstandes</strong> sowie die <strong>Entlastung des Bundesvorstandes</strong> zur Beschlussfassung vorbehalten.</p>
<p>Davon zu unterscheiden sind die laufenden Haushalts- und Finanzentscheidungen. Nach Artikel 62 beschließt der Bundesausschuss insbesondere über die <strong>Feststellung des Haushaltsplanes</strong>, die <strong>Feststellung des Stellenplanes</strong> und die <strong>Genehmigung der Jahresrechnung</strong>. Der Herbst-Bundesausschuss bleibt damit das zuständige Gremium für die Haushaltsplanung und die entsprechenden Finanzbeschlüsse.</p>
<p>Der Finanzbericht auf der Bundesversammlung ist daher nicht mit einer erneuten Haushaltsberatung oder der Genehmigung der Jahresrechnung gleichzusetzen. Er dient vielmehr der Rechenschaft des Bundesvorstands gegenüber der Bundesversammlung und ist nach Artikel 52 von dieser anzunehmen. Jahresbericht, Finanzbericht und Entlastung sollten deshalb auch in der Tagesordnung gemeinsam und als jeweilige Beschlussgegenstände kenntlich gemacht werden.</p>
<p>Die vorgeschlagene Gliederung bildet diese satzungsgemäße Aufgabenverteilung zwischen Bundesversammlung und Bundesausschuss eindeutig ab und verhindert zugleich den Eindruck, dass die Bundesversammlung über den Haushalt beschließen soll.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:33:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/396</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/396</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 22:</h4><div><p>5.9 <strong>Wahl <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zum Vorsitz</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einer vorsitzenden Person</ins> der Bundesschiedsstelle</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>siehe Begründung Ä2</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:26:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/395</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/395</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 21:</h4><div><p>5.8 <strong>Wahl <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zur</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Mitglieder der</ins> Satzungskommission</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe Begründung Ä2</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:26:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/394</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/394</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 20:</h4><div><p>5.7 <strong>Wahl <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zum</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von zwei Mitgliedern in das</ins> Kuratorium der Stiftung Junges Land</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe Begründung Ä2</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:25:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/393</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/393</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 19:</h4><div><p>5.6 <strong>Wahl <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zur Mitgliederversammlung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Mitglieder</ins> der Akademie Junges Land<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> e.V.</ins></strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe Begündung Ä2</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:25:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/392</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/392</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 13 bis 14:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">5.1</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">5.1 Wahl zum Bundesvorstand</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Wahl der stimmberechtigten Mitglieder des Bundesvorstands</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Tagesordnung sollte bei den Wahlen möglichst die Bezeichnungen verwenden, die auch die Bundessatzung für die jeweiligen Ämter und Gremien vorsieht.</p>
<p>Artikel 52 der Bundessatzung bezeichnet als der Bundesversammlung vorbehaltene Aufgaben ausdrücklich die „Wahl der stimmberechtigten Mitglieder des Bundesvorstands“, die „Wahl der Mitglieder der Akademie Junges Land e.V.“ sowie die „Wahl von zwei Mitgliedern in das Kuratorium der Stiftung Junges Land“.</p>
<p>Auch bei der Satzungskommission und der Bundesschiedsstelle ist die Satzung eindeutig: Nach Artikel 83 besteht die Satzungskommission aus sechs Mitgliedern und wird von der Bundesversammlung gewählt. Nach Artikel 95 gehört der Bundesschiedsstelle eine von der Bundesversammlung gewählte Person als Vorsitzende*r an.</p>
<p>Die Anpassung schafft eine einheitliche und satzungskonforme Begrifflichkeit und macht zugleich deutlicher, was beziehungsweise wie viele Personen unter dem jeweiligen Tagesordnungspunkt gewählt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:24:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu 8.1. : Tagesordnung der Bundesversammlung 2027</title>
                        <link>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/391</link>
                        <author>Dirk Buddenbrock (KLJB Nordrhein-Westfalen)</author>
                        <guid>https://antragsgruen.kljb.org/web/hba2026/motion/289/amendment/391</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_313_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 2 einfügen:</h4><div><p>TOP 2 Bericht des Bundesvorstands<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>2.1 Genehmigung des des Bericht des Bundesvorstand (nach Art. 52. Punkt 3 Bundessatzung)</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Nach Artikel 52 Nr. 3 der Bundessatzung gehört die <strong>Genehmigung des Jahresberichtes des Bundesvorstandes</strong> ausdrücklich zu den der Bundesversammlung vorbehaltenen Beschlussangelegenheiten. In der Tagesordnung sollte daher erkennbar sein, dass der Jahresbericht nicht nur vorgestellt und beraten, sondern anschließend auch durch die Bundesversammlung genehmigt wird.</p>
<p>Die Ergänzung dient damit der Klarstellung des vorgesehenen Beschlussgegenstandes und bildet die satzungsgemäße Aufgabe der Bundesversammlung vollständig in der Tagesordnung ab.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 23:21:30 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>