Erfolgt mündlich
| Antrag: | Nicht nur ackern, auch entscheiden - Geschlechtergerechtigkeit in der Landwirtschaft stärken |
|---|---|
| Antragsteller*in: | DV Köln |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 15.10.2026, 03:07 |
| Antrag: | Nicht nur ackern, auch entscheiden - Geschlechtergerechtigkeit in der Landwirtschaft stärken |
|---|---|
| Antragsteller*in: | DV Köln |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 15.10.2026, 03:07 |
Frauen[1] leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das Leben in Ländlichen Räumen.
Dabei sind insbesondere die Perspektiven junger Frauen und Junglandwirtinnen zu
berücksichtigen.
Frauen[1] leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das Leben in Ländlichen Räumen. Sie führen Betriebe, übernehmen Verantwortung in Familienunternehmen, arbeiten als Arbeitnehmerinnen oder Saisonarbeitskräfte,
Frauen[1] leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das Leben in Ländlichen Räumen.
Dabei sind insbesondere die Perspektiven junger Frauen und Junglandwirtinnen zu
berücksichtigen.
Sie führen Betriebe, übernehmen Verantwortung in
Frauen[1] leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft und das
Leben in Ländlichen Räumen.
Familienunternehmen, arbeiten als Arbeitnehmerinnen oder Saisonarbeitskräfte,
engagieren sich ehrenamtlich und tragen einen erheblichen Anteil der
Sorgearbeit. Dennoch bleiben ihre Leistungen häufig unsichtbar oder werden
rechtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht ausreichend anerkannt.
Noch immer werden rund neun von zehn landwirtschaftlichen Betrieben in
Deutschland von Männern geführt. Frauen sind deutlich seltener Eigentümerinnen
oder Betriebsleiterinnen und verfügen häufig nicht über eine eigenständige
soziale und rechtliche Absicherung. Gleichzeitig übernehmen sie einen
überproportional großen Anteil an unbezahlter Care-Arbeit.[2] Die Lebens- und
Arbeitsrealitäten von trans und genderqueeren Menschen in der Landwirtschaft
sind dabei bislang kaum sichtbar und müssen deshalb ebenfalls berücksichtigt
werden.
Die KLJB setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe aller Frauen in ihrer
Vielfalt in der Landwirtschaft und in Ländlichen Räumen ein.
Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Selbstbestimmung sind
unverzichtbare Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und
lebendige Ländliche Räume.
Die KLJB fordert über das aktuell laufende Internationale Jahr der Landwirtin
der Vereinten Nationen hinaus, die Politik, landwirtschaftliche Verbände und
gesellschaftliche Akteur*innen auf, geschlechtsbezogene strukturelle
Benachteiligungenkonsequent abzubauen. Insbesondere fordert die KLJB:
Die KLJB verpflichtet sich zudem, diese Ziele in ihrer eigenen politischen und
gesellschaftlichen Arbeit, und Interessenvertretung auch nach dem Jahr 2026
sichtbar zu machen und sich gemeinsam mit Bündnispartner*innen für deren
Umsetzung einzusetzen.
[1] Der Antrag stellt anlässlich des Internationalen Jahres der Landwirtin
Frauen in den Mittelpunkt. Geschlechtergerechtigkeit umfasst darüber hinaus auch
die Anliegen von trans und genderqueeren Menschen.
[2] Pieper, J.L. et al. (2023). Die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf
landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland – soziologische Befunde. Georg-
August-Universität Göttingen, 2023. Forschungsbericht. doi: 10.47952/gro-publ-
125;Davier, Z. et al. (2023): Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in
Deutschland – Leben und Arbeit, Herausforderungen und Wünsche
Befragungsergebnisse von über 7.000 Frauen. Thünen Working Paper 207. März 2023,
thuenen.de.
Erfolgt mündlich
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